RADONHAUS BAD BRAMBACH

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RADONHAUS BAD BRAMBACH

Im Südwesten Bad Brambachs- reizvoll gelegen zwischen bestehenden Kurgebäuden und dem Kurpark einerseits sowie dem Rücken eines Berges andererseits- liegt das für den Erweiterungsbau vorgesehene Grundstück.
Die landschaftlich attraktive Lage geht jedoch einher mit einer Reihe von Zwangspunkten, auf die der Entwurf an dieser Stelle reagieren muss: auf der Flanke des Berges, das Grundstück tangierend, verläuft eine Bahnlinie. Der Hang fällt nach Norden ab und weist eine nicht unerhebliche Topographie auf. Durch die gewünschte bauliche Anbindung des Erweiterungsbaus an den Bestand ist die Wahl der möglichen Standorte auf dem Wettbewerbsgrundstück eingeschränkt, sofern man den Kurgästen keine langen Wege zumuten möchte. Die abfallende Flanke des Berges mit seinen Baumbeständen macht jedoch einen nicht unbedeutenden Reiz des Gebietes aus.
Das Programm wird vertikal gedacht. Ausgangspunkt für die Schichtung der sieben Geschosse auf einer quadratischen Grundfläche ist das Ziel, alle Räume optimal belichten zu können und die besondere Qualität der umgebenden Landschaft zu nutzen und erlebbar zu machen. Während sich die Erschließung und die Nebenräume im funktionalen Kern des Gebäudes befinden, sind die Behandlungsräume an der Fassade angeordnet.
Die konsequent in der obersten Etage zusammengefassten Ruheräume bilden sich in der Fassade mit großformatigen Bogenfenstern ab, welche Panorama-Ausblicke in die Natur ermöglichen und zeichenhaft den oberen Abschluss des Baukörpers markieren.
Als selbstbewusste Setzung im Ensemble mit den bestehenden Kurbauten erhebt sich das neue Haus für Radonanwendungen am Ortsrand Bad Brambachs. Es wirkt sichtbar als Landmarke und identitätsstiftender Baustein des Radonbads und betont damit die Wichtigkeit des Kurstandortes.
Bearbeitung: 2018
Auslober: Sächsische Statsbäder GmbH
Leistung: Wettbewerb