PAPIERMÜHLEN-GASSE DRESDEN

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PAPIERMÜHLEN-GASSE DRESDEN

städtebauliche Studie Papiermühlengasse 18, Dresden, 2. Preis 
Unweit des Zentrums, gleich hinter dem Bahndamm, umgeben von Brachen, wartet ein Stadtquartier auf seine Neugestaltung. Ziel der städtebaulichen Setzung ist die Ausbildung einer Adresse, die stadträumliche Fassung des derzeit brachliegenden westlichen Ausgangsbereichs aus der S-Bahn sowie die Schaffung eines Eingangs in das sich entwickelnde Stadtquartier. Der L- förmige Baukörper fasst dabei den neuen PAPIERMÜHLENPLATZ.
Der Gebäudeteil an der Papiermühlengasse wird zur Akzentuierung und als Auftakt in den neuen Stadtteil 8 geschossig ausgebildet und entwickelt sich aus dem 5 geschossigen Seitenflügel. Vor dem Gebäude spannt sich der neue Platz auf, welcher mit einer Pflanzfläche zur Freiberger Strasse abschliesst. Der Höhenversprung im Gelände wird durch eine Treppenanlage ausgeglichen, welche der Flurstücksgrenze folgt. Ein Vordach greift die Linienführung der Treppe auf und bildet einen Unterschnitt im westlichen Bauteil aus. Das stadträumlich wirksame Dach des südlichen Gebäudeteils wird als Sheddach ausgebildet, während eine in den Stadtraum wirkende Uhr an der Fassade des westlichen Gebäudeteils das Bewusstsein und die Verantwortung des Gebäudes für den Stadtteil und den Platz unterstreicht.
Bearbeitung: 2018
Auslober: Landeshauptstadt Dresden
Leistung: städtebauliche Studie